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- Aktuelles -

Afrofest 2012 Freitag 1.Juni 2012
Afrofest 2012

Afrikaon klick auf das Bild = Bild vergrössern

Mamadou Diabate, der König des Balafons, beim Afrofest am 1.Juni

In einem kleinen Dorf im Westen Burkina Fasos aufgewachsen, kam der afrikanische Musiker Mamadou Diabate im April 2000 nach Österreich. War er in seiner Heimat bereits im Kindesalter ein Star am traditionsreichen Balafon, hat der Musiker nach mittlerweile neun eigenen Alben und zahlreichen Gastauftritten längst auch in der heimischen Weltmusikszene Fuß gefasst.
Beim Afrofest, das am 1.Juni ab 20 Uhr rund um das Salzhaus in Bad Aussee stattfindet, spielt er mit zwei Ausseer Musikern: Mit dem famosen Geiger Toni Burger, dem bereits in Wien etablierten Alexander Meissl und mit einem hervorragenden Percussionisten aus Wien. Das ist die Meisterklasse kultureller Begegnung.
Kofi Quarshie ist einer der renommiertesten Percussionisten Westafrikas.  Seine Ausbildung
zum Meistertrommler absolvierte er an der Akademie „Of Africa Music and Arts“ und beim
 Trommelvater Ghanas, Master Drummer Mustapha Tettey Addy. Bei uns spielt er crossover mit Voglwüd aus Salzburg.

Irish Steirisch erleben wir diesmal hautnah und unplugged, ein ganz besonderer Zauber.
Eidlhacker mit Christian Eidlhuber, Jürgen und Sepp Fleischhacker sowie Ernst Gottschmann planen speziell für das Afrofest etwas Besonderes, wir dürfen gespannt sein.
Die Soundfactory präsentiert Highlights zu ihrem zehnjährigen Jubiläum. Die Young Dancers bringen Schwung in die Bude und Die Niachtn sorgen an diesem bunten Abend für einen fulminanten Abschluss.
Der Erlös dient den „Ausseer Schulen für Afrika“, die damit den Bau der bereits dritten Gesundheitsstation und der zweiten Schule bei ihren Projektpartnern in Tansania vorantreiben. Mit dem Erlös einer Eintrittskarte können zwei Säcke Zement für die Bauprojekte gekauft werden. Die Firma Trachten Rastl schneidert wieder einige Afrika – Dirndln, die es bei einer Verlosung zu gewinnen gibt. Das Altausseer Bierzelt wird heuer also wohl einige Afrika – Dirndln als besonderen Blickfang zu bieten haben.

Der beliebte Kindernachmittag beim Afrofest beginnt um 15 Uhr.
mehr Info zum Kindernachmittag
 
-->Die Hilfe kommt an

Afrikavortragon klick auf das Bild = Bild vergrössern
Schwester Veronika mit Dir. Herbert Hütter an jener Stelle, an der mittlerweile eine Krankenstation steht

Schwester Veronika
Bgm. Marl und Vbgm. Frosch bei der Spendenübergabe an SchwesterVeronika

Schwester Veronika
Bei der Spendenfreude der Kinder geht einem das Herz auf

Die Ausseer bewegen etwas in Tansania

„Oh mein Gott, danke, danke, oh mein Gott“, stammelte Schwester Veronika Petri, als sie von Bürgermeister Marl und Vizebürgermeister Frosch, der sie als „Engel auf Erden“ bezeichnete,  eine Spende der Stadtgemeinde und von Dr. Detlef Mager die fehlenden 3.000 Euro für die Fertigstellung einer Krankenstation bekam. Es war dies der emotionale Höhepunkt eines sehr bewegenden Tansania – Abends im Bundesschulzentrum Bad Aussee.
Veronika Petri, eine 77jährige katholische Ordensschwester voller afrikanischer Lebensfreude, bedankte sich überschwänglich für die großartige Hilfe, die in der schon fast 10jährigen Partnerschaft zwischen dem Ausseerland und ihrer Diözese Morogoro in Tansania geleistet wurde. Schon bald werden es drei Gesundheitsstationen und zwei Schulen sein, die durch die Initiative der „Ausseer Schulen für Afrika“ für Menschen in bitterster Armut errichtet wurden. „Die Gesundheit und die Ausbildung sind am wichtigsten“, sagt Sr. Veronika. Sie selbst hat ihre Mutter und zwei Stiefmütter im Kindbett verloren und war von ihren vielen Geschwistern das einzige Kind, für das eine bessere Ausbildung finanzierbar war. So wurde sie Hebamme und Krankenschwester, um sich besonders um Mütter und Kinder kümmern zu können. „Mit jeder Gesundheitsstation rettet ihr das Leben vieler Menschen, die sonst bis zu 160 km zu Fuß in ein Krankenhaus gehen müssten. Auch die Schule ist sehr wichtig. Jene Schüler, die bisher überhaupt eine Schule besuchten, hatten oft einen Fußmarsch von 3 Stunden, was sehr gefährlich ist“, beschreibt sie den Gewinn an Lebensqualität.
Auch mit kleinen Geldbeträgen, wie sie die Ausseer Schüler gesammelt haben, kann schon viel erreicht werden. Um einen Euro kann man für die Ausspeisung der Kinder 20 kg Kartoffeln kaufen. Das Monatsgehalt eines Lehrers beträgt 50 Euro, was dem Preis für ein Ziegenpaar entspricht oder dem Schulgeld an einer höheren Schule für ein Jahr. Mit den 15 Euro Eintritt beim Afrofest, das am 1.Juni wieder rund ums Salzhaus stattfinden wird, kann Schwester Veronika 2 Säcke Zement für den Bau einer Gesundheitsstation oder einer Schule kaufen.
In Aussee werden auch alte ohne Strom betriebene Nähmaschinen gesammelt, damit sich Absolventinnen einer Haushaltungsschule in Ilonga in den Dörfern selbstständig machen können und nicht in die Stadt auf Arbeitssuche gehen.

Die Begegnungen in Bad Aussee wurden auch genützt, um größere Projekte auf Schiene zu bringen: Eine Einzelspenderin finanziert mit 5.000 € ein Labor in einer Gesundheitsstation, die „Schule der steirischen Religionslehrer“ ist beinahe ausfinanziert, MISSIO ( Päpstliche Missionswerke ) beteiligt sich  auf Initiative des Religionslehrers Hans Martin Rastl mit 25.000 € an einem Mädcheninternat, wodurch die Ausseer nur mehr 5.000 € auftreiben müssen. Vielleicht fruchtet auch noch die Initiative von Dr. Diether Ribitsch, bei der Übersiedlung des Krankenhauses in den Neubau nicht mehr gebrauchte Geräte, Betten und andere Utensilien für Tansania zur Verfügung zu stellen.
 
Spenden steuerlich absetzbar


Möchten Sie unsere Projekte in Tansania unterstützen und dabei auch noch Steuern sparen? Das geht jetzt. Die „Ausseer Schulen für Afrika“ bieten diese Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der Katholischen Männerbewegung.

Eingezahlt wird dabei auf das Konto der KMB, die das Geld an die Ausseer Schulen weiterleitet, wenn als Verwendungszweck „Projekte der Ausseer Schulen“ angegeben wird. Die Kontonummer lautet 00000-954222 bei der Steiermärkischen Bank mit der Bankleitzahl 20815.
Die langjährige Zusammenarbeit der Ausseer mit der KMB ist also um eine Facette reicher.

 

--> Venire in Tansania bekommt eine Schule, ein Projekt der steirischen ReligionslehrerInnen



Ein tolles Zeichen grenzüberschreitender Solidarität setzen Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Steiermark, indem sie ein Vorhaben der „ Bad Ausseer Schulen für Afrika“ unterstützen.
Im Jahr 2002 entstand im Bemühen um die Finanzierung einer neuen Schule für das Bergdorf Tawa in Tansania ein Netzwerk der 13 Schulen des Ausseerlandes und einiger Privatpersonen, bei dem auch  die Religionslehrer Hans Martin und Gabriele Rastl sowie Eva und Peter Ebner sehr aktiv sind. Durch die schulübergreifende Zusammenarbeit gelang die Organisation vieler erfolgreicher Benefizveranstaltungen. Sechs große Afrikafeste bildeten bisher die Höhepunkte. Es entstand ein tragfähiger Verein für eine dauerhafte Partnerschaft zwischen dem Ausseerland und der Diözese Morogoro in Tansania. Erste Kontaktperson in Afrika war Pfarrer Conrad Lukoo, dessen Studium von einer Gruppe in der Pfarre Hausmannstätten finanziert worden war.

Schule der steirischen Religionslehrer
Auf Initiative der Fachinspektoren Herbert Grassegger und Dietmar Krausneker soll dieses Netzwerk nun für ein konkretes Projekt um die steirischen Religionslehrer und deren Schüler erweitert werden. Im sehr entlegenen Dorf Venire ist der Bau einer Grundschule geplant. Schulische Bildung ist dort bisher ein Fremdwort. „Unsere Leute sollen beim Verkauf ihrer Produkte in der Stadt nicht mehr so leicht betrogen werden können, wenn sie lesen, schreiben und rechnen können“, sagt Pfarrer Conrad Lukoo, in dessen riesigem Pfarrgebiet das Dorf liegt. Vier Stunden Fußmarsch trennen es von der Stammpfarre Tawa.
Für 20.000 € ist ein sehr einfacher Schulbau geplant. Wenn sich viele steirische Kolleginnen und Kollegen mit kleinen Benefizaktionen beteiligen, schaffen wir den Bau der Grundschule für 400 Kinder in Venire.
Verantwortlich für den Bau ist der erfahrene Pfarrer Conrad Lukoo, mit dem  bereits die Schule in Tawa gebaut wurde. Der Betrieb ist durch den Staat Tansania zugesagt.
Durch verschiedenste Benefizveranstaltungen von der Fastensuppe bis zum Konzert können sich Schülerinnen und Schüler aus steirischen Schulen in das Projekt einbringen. So wird eine Vision Realität.

Konto 30422230000 bei Volksbank Steir. Salzkammergut BLZ 42740
IBAN: AT604274030422230000   BIC VOSSAT2102G
Verwendungszweck: Schule für Venire

Das Projekt wird von der steirischen Landesregierung mit 7.000 Euro gefördert.

Der Film "A drop in the ocean" kann bei den beiden angegebenen ARF-Zugängen direkt angesehen bzw. heruntergeladen werden.


--> Goisern trifft Afrika


Eine Reise in eine andere Welt brachte viele Spenden ein!


Ein erfolgreiches Maturaprojekt der HLW Bad Ausseevon Cécile Zierler und Anna Putz fand am 12. Juni 2011 im Schloss Neuwildenstein in Bad Goisern statt. Eine äußerst zufriedenstellende Besucherzahl mit über 120 Personen konnte erreicht werden.

Nach der kurzfristigen sowie überraschenden Absage der "Black and White Company" musste eine neue Band organisiert werden. So freuten sich die Veranstalter, "Hillstream", "StiriaSistem", Goiserer Musiker sowie Trommler begrüßen zu dürfen. Die gigantische Spendensumme von knapp 1.800 Euro kommt dem Netzwerk "Bad Ausseeer Schulen für Afrika" zugute, welches in Tansania lebensnotwendige Einrichtungen wie Gesundheitsstationen erbaut.

Zahlreiche Spender und Sponsoren haben dieses Maturaprojekt unterstützt. Ein besonderer Dank gilt dem 3.-Welt-Laden in Bad Ischl, welcher unsere Spendensumme mit einem großzügigen Geldbetrag erhöhte. Der Verein "Schulen für Afrika" freut sich weiterhin über eine Erhöhung des Spendenkontos. BLZ 42740, Konto 30422230000, IBAN 604274030422230000


--> Afrikadirndl: Globalisierung der anderen Art
 




Foto 1: Toni Burger im Vorjahr
beim Afrofest
Foto2: Afrikadirndl

Bei Trachten Rastl in Bad Aussee ist man immer für neue Ideen offen. Beim Afrofest am Freitag, 10.Juni ab 20 Uhr wird nun die neueste Kreation präsentiert: Das Ausseer Afrikadirndl.

Vom letzten Besuch bei den Hilfsprojekten der "Ausseer Schulen für Afrika" in Tansania wurde eine Stoffballen mitgebracht, aus dem mit Kreativität und handwerklichem Geschick im Ausseerland ein Dirndl gezaubert wurde. Erstmals öffentlich gezeigt wird es in einer von Maria Schönauer choreographierten Modeschau, bei der sich die Tänzerinnen der Tanzshow "Streets of Africa" und weiße Models zum volksmusikalischen Steirer ebenso bewegen wie zu afrikanischen Trommelrhythmen. Am Schluss kann das Kleid ersteigert werden. Der Erlös dient den Ausseer Entwicklungshilfeprojekten.


Das ist aber nicht der einzige Leckerbissen beim Afrofest, das den Platz rund um das Salzhaus wieder in eine Partyzone der besonderen Art verwandelt. Toni Burger, ein Ausnahmekönner auf seiner Geige, holt sich heuer einen besonderen Gast an seine Seite. Wer kennt schon den Komponisten von "Wüdensee"? Als Hüttenwirt am Hochkogel und Gastronom in Ebensee musiziert der Liedermacher Andi Reitinger leider viel zu selten im Tal. Das hat er mit Toni Burger von der Mozartband und der Singerd Tanzmusi gemeinsam, der den Sommer ja auch immer als Halter auf der Alm verbringt. Für die Kreativität und die Virtuosität auf der Geige scheint sich das bezahlt zu machen.
Nach dem euphorisch bejubelten Soloauftritt im Vorjahr bringt sich Toni Burger also wieder auf ganz besondere Weise in diese bunte Veranstaltung der Begegnung zwischen verschiedenen musikalischen Stilrichtungen und Musikern aus dem Salzkammergut und Afrika ein.


Für entsprechende Vielfalt im Programm sorgen noch der Trommler Kofi aus Ghana, die Crazy Trash Drummers, Ausseer Sound Factory, Altausseer Seitlpfeiffer, eine Feuershow, Young Dancers und die Cross-over-Band Hillstream. Wir dürfen gespannt sein.


Von 15 bis 17 Uhr findet ein afrikanisches Kinderfest statt.

--> Streets of Africa beim Afrofest in Bad Aussee


... zum vergrößern!

Diese Tanzshow beeindruckt durch das Miteinander traditioneller und moderner Musik, verbindet die alten Tänze der Dörfer mit jenen der Youngsters der pulsierenden Städte. Die 8 Tänzer und Musiker aus Zimbabwe vermitteln afrikanische Lebensfreude pur!
Die "Ausseer Schulen für Afrika" präsentieren am 10.Juni ab 20 Uhr ein besonders vielfältiges Programm für das sechste Afrofest. Rhythmus, Tanz, Feuer, Emotion verschmelzen bei der Begegnung österreichischer und afrikanischer Musiker rund um das Salzhaus zur Weltmusik.

Als wäre der Musikgenuss bei den 8 Bands auf 3 Bühnen  noch nicht Grund genug zum Hingehen, werden mit dem Erlös des Afrikafestes auch noch Hilfsprojekte wie eine Gesundheitsstation in Tansania finanziert.
Am Freitag vor Pfingsten ab 20 Uhr  wird die Disco "Salzhaus" und der Platz davor zur Partyzone der besonderen Art. Wenn die Altausseer Seitlpfeifer mit dem Trommler Kofi aus Ghana auf einen gemeinsamen Rhythmus einschwingen, wird die völkerverbindende Kraft der Musik spürbar. Das Geigengenie Toni Burger tritt erstmals im Tal mit Andi Reitinger, dem Komponisten von "Wüdensee", auf.

Die Crazy Trash Drummers aus dem Ennstal erzeugen einen irren Rhythmus und machen alles zum Musi
kinstrument, was ihnen vor die Füße kommt.
Abgerundet wird das Programm durch das Vokalensemble Soundfactory, die Newcomer Hillstream, die Tanzformation Young Dancers und eine Feuershow.

Absolut sehenswert wird die steirisch - afrikanische Dirndlschau, bei der das erste Afrika - Dirndl von Trachten Rastl präsentiert wird, das man auch bei einer amerikanischen Versteigerung erwerben kann.

Beim Kindernachmittag ab 15 Uhr bringen zahlreiche Workshops den Kindern die afrikanische Kultur näher. Die "Ausseer Schulen für Afrika" haben in der Vorbereitung wieder ganze Arbeit geleistet.

Foto: Kulturelle Begegnung: Ausseerland trifft Afrika

--> Afrofest 2011


Afrofest 2011

am
Freitag 10. Juni 2011

 
--> Delegation aus Bad Aussee besuchte ihre Hilfsrojekte in Tansania


Wazungu, Wazungu - Europäer, Europäer waren die lauten aufgeregten Rufe von Kindern in abgelegenen afrikanischen Dörfern, als unsere kleine Gruppe, bestehend aus vier Vertretern von "Schulen für Afrika" zusammen mit den vier afrikanischen Begleitern bzw. Gastgebern, allen voran Schwester Veronika, in einem Jeep vorüber fuhr. Viele Kinder sahen in diesem Moment zum ersten Mal Weiße, die sie sonst nur von Erzählungen kannten.

Der Zweck dieser Reise war die Funktionsfähigkeit der Krankenstationen zu überprüfen, die durch Spenden aus dem Ausseerland errichtet wurden oder gerade im Entstehen sind.
Der Empfang in den kleinsten Dörfern durch die Bevölkerung war überwältigend. Die lokalen Krankenstationen, die mit einer Arzthelferin und einer Hebamme besetzt sind, werden höchstens alle 3 Monate von einem Arzt besucht, die übrige Zeit sind sie auf sich selbst angewiesen.
Als es bekannt wurde, dass ein Arzt aus Europa gekommen war, wurden die Krankenstationen gestürmt und der Ausseer Arzt Dr. Mager hatte alle Hände voll zu tun, die Kranken nach den gegebenen Möglichkeiten und mit Hilfe von Medikamenten, die er vorsorglich mitgenommen hatte, zu behandeln.


"Mit so einem Ansturm habe ich nicht gerechnet", sagte Dr. Mager und war froh Sr. Veronika aus Morogoro, die schon einmal in Bad Aussee für die Unterstützung ihrer Stationen geworben hatte, als Dolmetscherin an seiner Seite zu haben.
Mag. Herbert Hütter besprach mit den Verantwortlichen, wie bestehende Projekte  abgeschlossen und neue in Angriff genommen werden könnten.


Die Unterbringung erfolgte in Klöstern, die sich in der Nähe der errichteten Schulen oder Krankenstationen befanden.
Das Gebiet von Morogoro ist so groß wie die Steiermark und wird von 32 Krankenstationen betreut. Allein die Anstaltsapotheke des LKH- Bad Aussee hat mehr Medikamente, Spritzen und Verbände zur Verfügung als alle 32 Krankenstationen in Morogoro zusammen. "Das erklärt, warum so dringend Hilfe in der Gegend gebraucht wird, es fehlt einfach an allem!" sagte Dr. Mager abschließend.


Eindrucksvoll ist auch die Arbeit der Priester und Schwestern der katholischen Kirche, die sich nicht nur für ihre Glaubensgenossen einsetzten, sondern auch für die Muslime und Anhänger von Naturreligionen. Sie legen selbst Hand an, wenn es gilt eine Wasserleitung über Kilometer weit ins Dorf zu legen, eine Straße durch unwirtliches, steiles Gelände zu bauen. Einer hat sogar eigenhändig einen Fischteich ausgegraben und einen Schweinestall errichtet, um durch Fisch- und Schweinezucht allen Teilen der Bevölkerung ein kleines, bescheidenes Einkommen zu ermöglichen.


"Ich habe sehr viel gelernt, es war ein konspiratives, aber auch ein erschütterndes Erlebnis, womit ich bei den Untersuchungen konfrontiert wurde" sagte Dr. Mager, "sehr viel Malaria, schwere Hautkrankheiten, Lepra, Poliomyelitis, Lähmungen und Verkrüppelungen, aber das Schönste war das Leuchten in den Augen derer, wenn ich Ihnen versprechen konnte, dass sie wieder gesund werden würden!"

--> Weihnachtsengerl helfen Kindern in Afrika


An den Adventwochenenden  verschenkten sie als Engerl und Wichtel verkleidet Kekse in den Einkaufsstraßen von Bad Aussee an Passanten.

Ausgestattet und betreut von Helga König drehten Raphael und Sophie Muß, Katharina Schneider und Lisa Zand  trotz großer Kälte brav ihre Runden. Besonders toll ist, dass die vier Volksschüler aus Altaussee die dafür erhaltenen Trinkgelder nicht für sich behielten. Animiert durch die Information über Tansania beim Weihnachtsmusical in Bad Aussee, überreichten sie das Geld an die Religionslehrerin Eva Ebner von den "Ausseer Schulen für Afrika", damit die Renovierung der Volksschule in Tawa unterstützt werden kann. Da Sophie auch noch etwas Erspartes beisteuerte, waren es tolle 120 Euro. Beispielgebend, oder?

Foto: Raphael und Sophie Muß, Lisa Zand und Katharina Schneider (nicht am Bild) übergaben ihre Spende für die "Ausseer Schulen für Afrika" an Eva Ebner

--> Gleichenfeier beim Krankenhaus


Nein, nicht das neue LKH in Bad Aussee ist bereits unter Dach. Gemeint ist die mit Spenden aus dem Ausseerland finanzierte Gesundheitsstation im Dorf Vidunda in Tansania. Nachdem im Bergdorf Maskati die erste Station bereits bestens funktioniert und von der Bevölkerung begeistert angenommen wird, ist dies bereits der zweite Bau einer solchen Station durch die "Ausseer Schulen für Afrika". Für die dritte in Taraque wurden ebenfalls bereits die ersten 10.000 Euro überwiesen.

Neben diesen Großprojekten hilft das Ausseerland aber auch immer wieder mit scheinbar kleinen Dingen, die aber für die Betroffenen in der Diözese Morogoro einen großen Zuwachs an Lebensqualität bedeuten.
In dieser Woche wurde an 23 sehr arme Familien je ein Paar Ziegen übergeben. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Existenzsicherung dieser Menschen. Vom Ziegennachwuchs soll dann wieder jeweils eine Ziege an eine andere Familie verschenkt werden. Der Anfang für die Hilfe zur Selbsthilfe ist gemacht.  

Im Dorf Maskati freut man sich über ein Motorrad, das zum Großteil mit Eintrittsgeldern für den vom Ausseer Regionalfernsehen und Hans Martin Rastl gestalteten Film "A drop in the ocean" finanziert wurde. Hier betreut Pfarrer Oscar 19 Außenstationen, die er bisher nur in bis zu 9stündigen Füßmärschen erreichte. Auch Medikamente können nun in diese oftmals  für einen PKW unzugänglichen Teile des Landes gebracht werden.

In Tawa wartet man nur mehr auf den Beginn der Ferien, um mit 5.400 Euro der Ausseer Spender eine Schule für die Kleinsten zu sanieren. Die Notwendigkeit dafür hat die Ausseer Delegation beim letzten Besuch in Afrika erkannt und rasch gehandelt, um den drohenden Verfall zu stoppen. So entsteht Stein für Stein nicht nur eine schönere Schule, so baut man auch an der Freundschaft zwischen Afrika und dem steirischen Salzkammergut.
--> Schulen für Afrika!


Ausgehend von einer Religionsstunde in der Hauptschule 1 in Bad Aussee mit Fr. FL Eva Ebner hatten zwei Schüler eine wunderbare Idee! Das in der Religionsstunde erlernte Basteln von Sorgenpuppen wurde beim 32. Pfarrfest in Bad Aussee fortgesetzt. Am Kindernachmittag des Pfarrfestes wurden alle Kinder eingeladen, weitere Sorgenpuppen zu basteln. Am Sonntag, beim großen Pfarrfest im Pfarrheim Bad Aussee ging es dann aber erst so richtig los. Die Initiatoren der Aktion, Valentin Rack und Lorenz Ehrenfellner holten sich dazu noch Unterstützung von ihren Geschwistern Florian Rack und Flora Ehrenfellner. Und dann wurden alle Sorgenpuppen gegen eine kleine freiwillige Spende verschenkt. Dabei wurde das letzte Sorgenpüppchen in einer kleinen Versteigerung von Flora an den Bestbietenden weitergegeben. HR Dir. Mag. Herbert Hütter, HAK/HIT-Direktor und Initiator des Projektes "Schulen für Afrika" konnte sich beim Überreichen des Geldes über einen Betrag von 294,02 Euro freuen und sprach den Kindern den Dank aller Beteiligten Personen im Ausseerland und in Afrika aus. Ein riesengroßes Dankeschön an alle Bastler- und SpenderInnen!

--> Pfeiferl traf Jembe beim Ausseer Afrofest

"Der Geist beim Afrofest ist ein Wahnsinn," schwärmt Toni Burger, der mit seiner Geige und dem Frontman der Wolof Beats aus dem Senegal einen der Höhepunkte auf die Bühne zauberte. Das war Begegnung der Kulturen von der feinsten Art. Auch Kurt Simentschitsch von den Altausseer Seitlpfeifern holte die afrikanischen Gäste mit ihren Jemben zum gemeinsamen Musizieren auf die Bühne. Als am Ende der lauen Sommernacht Vertreter aller mitwirkenden Gruppen gemeinsam musizierten und tanzten, war das Festzelt am Kochen, denn dieser Abend hatte für alle viel geboten.
Den Auftakt für das fünfte Afrofest der "Ausseer Schulen für Afrika" bildete der Kindernachmittag, bei dem vom Trommelworkshop der Gäste aus dem Senegal bis zum Kletterturm einer Projektgruppe der HAK ein buntes Programm geboten worden war.

Nach der talentierten Jugendband BA/BC brachte der Chor der Soundfactory erstmals afrikanische Stimmung ins Zelt. Besonders erfreut zeigte sich der Organisator Peter Ebner, als ihm von Waltraud Köberl als Obfrau ein Scheck über tausend Euro überreicht wurde, die die Soundfactory bei einem Konzert in der Pfarrkirche eingenommen hatte.

Der Energieüberschuss der Crazy Trash Drummers ließ diese Burschen aus dem Ennstal sogar auf ein Klettergerüst steigen, um dort mit Milchkannen, Mülltonnen und ähnlichen Instrumenten Vollgas zu geben. Afrika in vielen Facetten erlebte das Publikum bei der Tanz- und Trommelshow "Spirit of Africa" der Gruppe Iyasa aus Zimbabwe. Mit Lebensfreude pur und Rhythmen wie ein Donnergrollen zauberten die fünf Frauen und vier Männer Urlaubsstimmung in die heiße Nacht.
Millions of Dreads präsentierten ihre neue CD und gewannen zu ihren zahlreichen jungen Fans auch sicherlich einige ältere Semester dazu.
Wer den Reingewinn, der für den Bau einer Krankenstation in Tansania und den Ankauf einiger Ziegen verwendet wird, noch erhöhen möchte, findet bei der Volksbank ein Konto. 3042230000 BLZ. 42740

--> Schulen Bad Aussee für Afrika


--> Ausseer Hilfe in Afrika wirkt


Freude bei der Eröffnung der Gesundheitsstation in Maskati


Die neue Gesundheitsstation in Maskati

Mit eigenen Augen hat sich eine Delegation der "Ausseer Schulen für Afrika" in Tansania davon überzeugt, wofür das gespendete Geld verwendet wurde. Das Ergebnis zeigt eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität für viele Menschen.

HR Dir. Herbert Hütter ( Handelsakademie ), Hans Martin Rastl ( Ausseer Regionalfernsehen) und Ute Groß ( Kleine Zeitung ) nahmen die Strapazen einer tagelangen Rundfahrt von Projekt zu Projekt auf sich. In Tawa wurden sie von den Kindern empfangen, die ihnen stolz ihre neue Schule zeigten. Für die Gesundheitsstation in Vidunda wurde spontan eine Dringlichkeitssitzung mit hohen Vertretern der Diözese einberufen, um dem etwas überforderten Ortspfarrer unter die Arme zu greifen.

Den Höhepunkt der Reise bildete die Eröffnung der sehr gelungenen Gesundheitsstation im Bergdorf Maskati durch Kardinal Polycarp Pengo. Tausende Menschen aus der Umgebung feierten dabei auch die Übergabe eines Transportfahrzeuges, dem ersten Auto in diesem Gebiet. Finanziert wurde es mit Spenden aus dem Ausseerland, der steirischen Landesregierung und der Missionsarbeitsgemeinschaft. Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau der nächsten Gesundheitsstation in Taragwe nach dem bewährten Muster von Maskati laufen bereits auf Hochtouren.
Die Gastfreundschaft und die Dankbarkeit der Menschen in Tansania für die geleistete Hilfe beeindruckte die steirische Delegation sehr und die geschlossenen Freundschaften motivieren natürlich für die Weiterarbeit.

Der halbstündige Film "A drop in the ocean", von Hans Martin Rastl für das Ausseer Regionalfernsehen über diese Reise gedreht, wurde am Do. 12. November 2009 im Bundesschulzentrum Bad Aussee gezeigt.

--> Filmvortrag "a drop in the ocean"


Donnerstag 12. November

Ein Reisebericht von:

  • Hans Martin Rastl (ARF)
  • Ute Groß (Kleine Zeitung)
  • Herbert Hütter (HAK Bad Aussee)

--> Afrofest 2009 im Salzhaus


Rhythmus, Tanz, Feuer, Emotion verschmelzen bei der Begegnung österreichischer und afrikanischer Musiker in Bad Aussee zur Weltmusik.

Als wäre der Musikgenuss bei den 8 Bands auf 3 Bühnen  noch nicht Grund genug zum Hingehen, werden mit dem Erlös des Afrikafestes auch noch Hilfsprojekte wie eine Gesundheitsstation in Tansania finanziert.
Am Fr. 5. Juni ab 20 Uhr  wird die Disco „Salzhaus“ und der Platz davor zur Partyzone der besonderen Art.

Der Duft afrikanischer Küche, zubereitet vom Kulturreferenten Ghanas und seiner Frau, wird das ganze Gelände durchströmen, wenn die Altausseer Seitlpfeifer mit den Afrodrums auf einen gemeinsamen Rhythmus einschwingen.

Den Höhepunkt bildet die A–Capella-Formation Insingizi aus Simbabwe. Sie gewannen eine Vielzahl an Musikwettbewerben in ihrer Heimat und wurden darüber hinaus bekannt, als sie 1995 ihren Hit "Bantu-Nonke-Sugar Daddy" auf Platte herausbrachten, der sehr schnell im Radio von Simbabwe zur Anti-Aids-Hymne wurde. Neben ihrer typischen "Imbube"-Musik bieten sie aber auch wunderbare Bewegungs-Choreografien und Percussion Sounds, für die vom Gummistiefel bis zur Trillerpfeife alles zum Rhythmusgerät wird.

Besonders freut sich eine große Fangemeinde auf  Millions of Dreads. Die Freunde von Reggae, Dancehall und Ska werden bei der von Ernst Gottschmann produzierten Band voll auf ihre Rechnung kommen.
Abgerundet wird das Programm durch das Vokalensemble Soundfactory, die Siaßreither, JEM Project,  DJ Peter Pan, eine Feuershow und Überraschungsgäste.
Die „Ausseer Schulen für Afrika“ haben in der Vorbereitung wieder ganze Arbeit geleistet.
Vorverkauf über die Tourismusbüros und das Salzhaus.


--> Afrofest 2009 Fr. 5. Juni 2009
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--> Fairness Award für HAK Bad Aussee

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Fairness Award für HAK Bad Aussee

Das Unterrichtsministerium belohnt mit einem gut dotierten Preis besonderes Engagement von Lehrkräften, um faires Denken und Handeln bei ihren Schülerinnen und Schülern zu fördern. Unter 121 Vorschlägen setzte sich Mag. Peter Ebner von der Handelsschule und Handelsakademie Bad Aussee durch. Aus den Händen von Frau Unterrichtsministerin Dr. Claudia Schmied erhielt er den Fairness Award für „Herausragende Einzelleistungen“.


In einer sehr festlich gestalteten Feierstunde im Siemens Forum in Wien wurden Projekte von der Volksschule bis zu den Maturanten ausgezeichnet, die sich nachhaltig für Partnerschaftlichkeit, Fairness, Konfliktbewältigung und Respekt an Österreichs Schulen einsetzen. Die Schirmherrschaft hatten Christina Stürmer, Rainer Schönfelder und der ORF – Redakteur Christoph Feuerstein übernommen. Die große Zahl an Einsendungen stellte die Jury unter dem Vorsitz von Mag. Thomas Kreuzer von der „Presse“ vor eine schwierige Aufgabe.
Peter Ebner wurde als Koordinator von zwei beispielhaften Projekten aus dem Ausseerland ausgezeichnet: Die Schülerinnen und Schüler der Handelsschule Bad Aussee führen  seit fünf Jahren im Ortszentrum einen Weltladen, ein Fachgeschäft für fairen Handel. Das ist einmalig in Österreich.

Näher an der Praxis können Themen wie Fairness, Nachhaltigkeit oder Solidarität nicht vermittelt werden. Da die Jugendlichen den Kunden kompetent Auskunft über die fair gehandelten Produkte geben müssen, ist die Beschäftigung mit dem wirtschaftspolitischen Hintergrund selbstverständlich.
Das zweite Projekt sind die „Ausseer Schulen für Afrika“, in dem zehn Schulen von der Volksschule bis BORG, HLW und HAK eine Partnerschaft mit der Diözese Morogoro in Tansania eingegangen sind.

Durch verschiedene Benefizveranstaltungen konnten zwei Gesundheitsstationen, eine Schule und ein Transportfahrzeug finanziert werden. Fastensuppenausgabe, Schuhputzaktion beim Narzissenfest, Benefizlauf, Afrikafeste und viele andere Aktionen sichern die finanzielle Basis für die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern in Afrika. Die 2.000 Euro Preisgeld für den Fairness Award sind hier sicher gut angelegt.

Nähere Informationen unter www.hak4you.at 

Foto: Mag. Peter Ebner erhält den Fairness Award von Frau Minister Schmied

 

 

-->3 Euro für ein Moskitonetz

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3 Euro für ein Moskitonetz

Moshi, die Stadt am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, ist vielen Bergsteigern bekannt. Was die Touristen nicht sehen, ist beispielsweise die schlechte Situation des Gesundheitswesens in diesem Land. Die Chirurgin Sr. Dr. Urbani Lyimo vom St. Joseph-Hospital erzählte in der Handelsakademie und Handelsschule Bad Aussee sehr beeindruckend davon.

In dem Land mit 37 Millionen Einwohnern stirbt jedes vierte Kind vor dem fünften Lebensjahr. Zwei Millionen Menschen sind mit HIV infiziert. Die Lebenserwartung liegt nur bei 45 Jahren. Der Staat deckt bloß 40% des Gesundheitssystems ab, den Rest erledigen private Organisationen und Kirchen. In dieser Situation ist das Ordensspital in Moshi  mit zwei Ärzten, 10 Schwestern und 60 Betten für 170 000 Menschen zuständig. Durch österreichische Hilfe mit Sonnenkollektoren fällt jetzt wenigstens der Strom während der Operationen nicht mehr so oft aus. Die gesamte Wäsche wird noch mit der Hand gewaschen.
Und trotzdem ist das Spital ein Segen für die Menschen, wie Bilder von Operationen bei Blinddarmentzündungen oder bei wahnsinnig dicken Beinen durch Elephantiasis zeigten.
Große Probleme macht die ständige Gefahr der Malariaübertragung durch die Anophelesmücken. Besonders gefährdet sind Kleinkinder. Wer einmal durch die Malaria geschwächt ist, stellt ein leichtes Opfer für weitere Infektionskrankheiten dar. Dabei bekommt man bereits für drei Euro ein Moskitonetz, das guten Schutz bietet. Leider ist das aber bei einem Monatslohn eines Arbeiters zwischen 15 und 45 Euro trotzdem sehr viel Geld.
Schwester Urbani bedankte sich sehr für die Hilfe aus Österreich und lobte die „Ausseer Schulen für Afrika“ für ihr Engagement, auch wenn es momentan einem anderen Teil Tansanias gilt. Aber wer weiß, was durch den Einsatz der Schüler und Lehrer des Ausseerlandes noch alles möglich wird. Eine Schule und zwei kleine Gesundheitsstationen wurden ja schon gebaut.

Foto: HAK – Direktor Herbert Hütter mit dem Gast aus Tansania


--> Tombola

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Erzherzog Johann Gymnasium Borg Bad Aussee:
6B + Mag. Karina Hopfer
10.4. + 11.4.2008: Tombola

--> Galerie zum Afrofest 2008


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"Zur Galerie"

--> LH Voves ehrt faire Schulen des Ausseerlandes

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Gleich zwei erste Plätze belegten Schulen aus dem Ausseerland beim Projektwettbewerb „Fair Young Styria“ des Landes Steiermark. Beeindruckt vom Einsatz der Schüler und der Lehrkräfte verdoppelte der Landeshauptmann spontan das jeweilige Preisgeld von 1000 auf 2000 Euro.

Die „Ausseer Schulen für Afrika“ überzeugten als Zusammenschluss von 10 Schulen für eine dauerhafte Partnerschaft mit der Diözese Morogoro in Tansania. Eine Grundschule, zwei Gesundheitsstationen und ein Krankentransportfahrzeug konnten durch viele Benefizveranstaltungen wie Afrikafeste finanziert werden. Voves sicherte weitere Unterstützung des Landes zu, ermutigte alle zur Weiterarbeit  und betonte die Bedeutung der Solidarität über Landesgrenzen hinweg.

In der heiß umkämpften Kategorie der Berufsbildenden Schulen konnte sich die Handelsschule Bad Aussee mit dem Weltladen durchsetzen. Seit mehr als vier Jahren führen die SchülerInnen dieses Fachgeschäft für fairen Handel mit Waren aus Entwicklungsländern. Als einzige Schule Österreichs bietet die Handelsschule Bad Aussee mit diesem echten Geschäft Praxis pur in der Ausbildung vom Kundenkontakt bis zur Buchhaltung. Landeshauptmann Voves bedankte sich für dieses beispielhafte Engagement: „Ich trinke auch nur fair gehandelten Kaffee.“ Sein zusätzliches Preisgeld erleichtert die bereits begonnene Modernisierung der Innenausstattung des Weltladens in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Ausseerland.
Kein Wunder also, dass das Ausseerland - Salzkammergut zur ersten „Fairen Region“ Österreichs wird. Am 23.Juni wird es dazu im Kurhaus eine große Feier geben. Die Schulen haben zu dieser Entwicklung einen wesentlichen Beitrag geleistet.


--> Afrofest in Bad Aussee Fr. 6.Juni 2008, 20 Uhr
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Afrofest
in Bad Aussee
Fr. 6.Juni 2008, 20 Uhr
ein Multikultifest im und vor dem „Salzhaus“

Österreichische Bands treffen auf Musiker und Tänzer aus Afrika

„Spirit of Africa“, eine Tanzshow aus Simbabwe, ist der Höhepunkt eines Musikprogramms mit 8 Musikgruppen auf 3 Bühnen.

Afro Drums, Singerd Tanzmusi, Altausseer Seitlpfeifer, JEM - Project, Vokalensemble Soundfactory, Percussionist ATA, DJ Alex Armas  

Afrikanische Küche, Weltmarkt, Kunsthandwerk, Bazar,…

Tanzshow „Spirit of Africa“: 12 Tänzer, Musiker und Schauspieler aus Simbabwe. Beeindruckende Stimmen, Livemusik wie ein Donnergrollen mit kraftvoller Poesie und purer Lebensfreude.

Der Reinerlös dient dem Ankauf eines Transportfahrzeuges für eine Gesundheitsstation in Tansania  durch die
„Ausseer Schulen für Afrika“.

Beginn: 20 Uhr
Schülerkarten € 5
Erwachsene im VVK € 10 , Abend € 12
Vorverkauf: Infobüros des Ausseerlandes,

Salzhaus und Tel. 0676/62679


--> Baufortschritt an der Krankenstation in Maskati im März 2008
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--> Afrofest 2008
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Afrofest am 06.06.2008

Bereits zum dritten mal, wird heuer das Afrofest in Bad Aussee stattfinden.

Mehr Infos folgen demnächst.


--> Powerfrau aus Tansania braucht Hilfe
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73 Jahre ist sie alt, aber tanzt, singt und sprüht vor Lebensenergie wie eine Junge. Schwester Veronika Petri aus Tansania war zwei Tage lang in den Schulen des Ausseerlandes unterwegs, um sich bei den „Ausseer Schulen für Afrika“ für die bisher geleistete Unterstützung von über 70.000 Euro für eine Schule und zwei Krankenstationen zu bedanken.

Niemand im Publikum konnte sich ihrer mitreißenden Art entziehen. Und wenn sie vom harten Los der Kinder und der Kranken in den Bergdörfern Afrikas erzählte, konnte man eine Stecknadel fallen hören.

Die Koordinatorin für das Gesundheitswesen der Diözese Morogoro, die so groß ist wie die Steiermark, berichtete aus erster Hand von den aktuellen Problemen. Als ob die bittere Armut nicht schon schlimm genug wäre, rafft nun auch noch AIDS ausgerechnet die produktive Generation hinweg.

Bildung und Gesundheitsvorsorge sind daher die vorrangigen Anliegen, für die man im Ausseerland Schwester Veronika auch für die Zukunft Unterstützung zugesagt hat.
3.000 Euro wurden ihr sofort für den Ankauf von Tischen und Bänken überreicht, damit die 250 Kinder der Schule in Tawa nicht mehr auf dem Boden sitzen müssen und neue Schultafeln bekommen.

Zu einer sehr herzlichen Begegnung kam es in Oberösterreich zwischen Schwester Veronika und Frau Maria Eilmannsberger , die fast eine ganze Krankenstation finanziert hatte.

Aber auch mit einem Euro kann man  schon helfen, indem man beispielsweise die Zahnbehandlung eines Menschen in Tansania finanziert, der es sich sonst nicht leisten könnte. Wer je Zahnschmerzen hatte, weiß um die Bedeutung dieser Hilfe.

Foto: Sr. Veronika



--> Afrofest „light“ im Salzhaus
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„Das kann doch nicht sein,“ sagte Markus Gabriel von der Diskothek Salzhaus zur heurigen Pause bei den beliebten Afrikafesten der „Schulen für Afrika“. Also ergriff er selbst die Initiative und stellte ein anspruchsvolles Programm auf die Beine. Den Eintritt des Afrofestes „light“ am Freitag den 29.Juni stellt er trotzdem für das nächste Projekt der „Schulen für Afrika“, eine Höhere Schule für Mädchen in Tansania, zur Verfügung.

Für eine lange schwarze Nacht entführte uns also das Salzhaus von der Dekoration bis zum letzten Ton der Musik nach Afrika. Die Powerstimme und das Temperament der afrikanischen Sängerin Aminata begeisterte das Publikum wie schon im Vorjahr. Die Uptown Monotones trommelten auf allem, was so herumstand und ergänzen es mit Deejeredoo, Gitarre und Maultrommel. Das ging in die Beine. Und bei den African Drums ist ohnehin nur mehr afrikanischer Rhythmus pur angesagt. DJ Philipp van Hedveld scratchte und mixte Techpop und House zu einem groovigen Hörerlebnis.

Die Einnahmen des Abends, einer Tombola und des Streetsoccerturniers der Hauptschulen am Nachmittag betrugen zusammen fast 2.000 Euro für unser Projekt.

 
--> „Spielend helfen“ : Streetsoccer beim Afrofest
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Dass Helfen auch Spaß machen kann, bewiesen die Schüler und Schülerinnen
der beiden Ausseer Hauptschulen.
Um den Bau einer Haushaltungsschule für Mädchen in Tansania mitfinanzieren
zu können, hatten die Schüler Simon Schanzl und Markus Grill von der 2a Klasse der HS 1 Bad Ausse eine tolle Idee.

Sie organisierten gemeinsam mit den beiden Religionslehrern Eva Ebner und
Hans-Martin Rastl ein Streetsoccer-Tunier am Parkplatz vor dem Salzhaus.
15 Mannschaften traten am 29.Juni bei herrlichem Wetter gegeneinander an.
Geleitet wurde das Tunier von Herrn Fachlehrer Enrico Pammer. Der Sieg
ging an die HS 1 Bad Aussee. So konnte Direktor Peter Sommer bei der
Siegerehrung seinem Team gratulieren und wertvolle Preise von der Volksbank überreichen. Damit die Schüler nicht verdursten mussten, wurden sie während der Veranstaltung von Frau Fachlehrerin Barbara Freismuth betreut.

Das Highlight dieses Nachmittages war aber das große Live –Konzert
der Jugendband . Ab 18.00 Uhr wurde in der Disco professionell aufgespielt.
200 Besucher waren restlos begeistert. So konnte ein Reinerlös von € 460,-
an den Verein „Schulen für Afrika“ überwiesen werden.

 

--> Dringender Hilferuf


Pfarre Vidundaon klick auf das Bild = Bild vergrössern

In der Pfarre Vidunda, in der wir die Gesundheitsstation finanzieren, ist das einzige Auto bei einem Unfall schwer beschädigt worden.

Pfarre Vidundaon klick auf das Bild = Bild vergrössern

Als einziges Transportmittel ist es aber gerade jetzt in der Bauphase besonders wichtig. Das bestätigte uns auch Schwester Veronika von der diözesanen Überprüfungsstelle. Wir übernehmen daher mit 2.000 € einen Teil der Reparaturkosten.
 

--> Volksschule Bad Aussee sammelt für Afrika

Übergabe war am 04.05.2007

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Die Kinder der Volksschule Bad Aussee engagieren sich auf vorbildliche Art für das Projekt Schulen für Afrika.

Der Gesamtbetrag bei einer Sammelaktion von € 1.859,42 zeigt zum einen, dass die Schüler mit ganzem Herzen bei der Sache waren und auch, dass das Afrikaprojekt der Schulen von der Ausseer Bevölkerung sehr geschätzt wird.  

Es gab auch noch eine Aktion der Erstkommunionkinder. Auf Initiative von Frau Gabriele Rastl kam beim Projekt Fastensuppe ein stolzer Betrag von € 210,-- zusammen.

Direktor OSR Engelbert Stenitzer, sichtlich stolz auf seine Lehrer und Schüler, übergab an Dir. Hütter die stolze Gesamtsumme von € 2.069,42 für Afrika.

 
--> Dir. Hütter besuchte Frau Maria Eilmansberger in Rohrbach (April 2007)
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Durch einen Zufall erfuhr Frau Eilmansberger vom Projekt Schulen für Afrika.

Sie war sehr angetan von dem Umstand, dass junge Menschen sich für das Elend in Afrika einsetzen.

Am Projekt gefiel ihr besonders, dass jeder gespendete Cent direkt nach Afrika fließt und nicht ein Teil durch Verwaltungsarbeit verschlungen wird.

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In großem Vertrauen auf unsere Arbeit spendete sie den namhaften Betrag von € 17.000,-- für eine Krankenstation.

Dir. Hütter zeigte Frau Eilmansberger bei seinem Besuch Fotos von seinen Afrikareisen und bedankte sich sehr herzlich für die großzügige Spende.

 

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